31.10.2011
Letzter Saisonsieger in Halle
Nach dem irritierenden Rennen in Dresden sahen dem nächsten Start von Weißheit wohl alle Unikate mit gemischten Gefühlen entgegen: Am Reformationstag in Halle sollte es sein; wieder im Ausgleich IV, dieses Mal 200 Meter weiter: 2200 Meter, wieder mit Alexander Pietsch.
Die Wetter hatten Weißheits 4.Platz nicht überbewertet und unsere Stute war zum vierten Mal in Folge deutliche Totofavoritin. Und abgesehen von der üblichen Nervosität vor dem Rennen sah im Rennen diesmal alles wieder ganz anders aus als zuvor in Dresden (allerdings nur, sofern man überhaupt etwas sah, denn dieses letzte Rennen der Hallenser Renn-Saison war über weite Strecken so nebelverhangen, dass die Pferde kaum mehr auseinanderzuhalten waren).
Dieses Mal versteckte A. Pietsch Weißheit im hinteren Mittelfeld, ließ sie mit den anderen Pferden ruhig galoppieren und schob sich erst im Schlussbogen langsam an die 4./5. Position. Als das Feld dann im Einlauf auffächerte ging er mitten durch, forderte sie an der 300 Meter-Marke in Front liegend zweimal auf und zog dann nur noch mit den Händen reitend davon. Überlegen 6 Längen lautete der Richterspruch (und 4,5 kg mehr im GAG).
Und so konnten die angereisten Unikate bei der Siegerehrung dann auch anständig anstoßen, denn es gab für jeden Anwesenden ein großes - und für den Reiter sogar ein riesiges - Glas (Frisch-)Bier.